VORTRAGSABEND: GLAUBE VERSETZT BERGE – WIE EIN KRANKENHAUS IN DEN ANDEN ENTSTAND

Der Chirurg und mehrfacher Buchautor Klaus-Dieter John ist mit seiner Frau Martina Gründer des Missionshospitals Diospi Suyana in den Anden Perus. Er wird am 12.6.2022 (19:00 Uhr) bei uns im FORUM HOFFNUNG (Dresden) zu Gast sein. Dabei geht es um Geschichte des Missionshospitals Diospi Suyana in den Anden Perus, welches nach dem Vorbild von Albert Schweitzer trotz unzähliger finanzieller und bürokratischer Hürden für Tausende von Berglandindianer aufgebaut wurde und europäischem Standard entspricht.

Die Nachfahren der Inkas werden ausgebeutet und wie Menschen dritter Klasse behandelt und leben zum größten Teil im so genannten „Armenhaus“ Perus, Apurímac. Viele Kinder sterben bereits im Säuglingsalter. Nicht nur aus Mangel an Ärzten, denn auf 10.000 Menschen kommen gerade mal vier Mediziner. Sie können sich oft nicht einmal die Fahrt zum Krankenhaus in die nächste Stadt, geschweige denn die Behandlung leisten.

Das Armenkrankenhaus in Curahuasi wurde im August 2007 eingeweiht und es wurden bereits über 450.000 Patienten behandelt. Außerdem betreibt Diospi Suyana ein Kinderclubhaus, eine internationale christliche Schule und ein Medienzentrum, in dem Radio- und TV-Sendungen produziert werden. Unter dem Motto „Mit der besten Botschaft für die Welt“ ist Diospi-Suyana-Radio-TV im weitesten Sinne ein christlicher Familiensender mit Programmen in den Bereichen Glaube, Kultur, Gesundheit, Schule und Musik.

Die Kinderärztin und der Chirurg leben unter den Quechuas in Peru. Die Entwicklung von Diospi Suyana (Quechua: Wir vertrauen auf Gott) mit vielen unglaublichen Erlebnissen erinnert an ein modernes Märchen. Die Präsentation beinhaltet Bilder über Land und Leute, die Geschichte der Inkas und den Traum zweier Menschen mit einer besonderen Vision. Referent ist Krankenhausdirektor Dr. Klaus-Dieter John, der im Frühjahr zu Vorträgen in Deutschland unterwegs ist.

Der Vortragsabend ist kostenlos. Eine Anmedlung ist nicht erforderlich.