Umgang mit den Corona-Lockerungen

Liebe Geschwister, Besucher des Forum Hoffnung,

auch wenn aktuell noch die kühle Witterung dominiert, der Frühling kehrt definitiv ein, die Tage werden nicht nur länger, sondern auch wärmer. Damit verbunden sinkt erwartungsgemäß die Inzidenz der Corona Neuinfektionen. Zeit, Euch allen ganz herzlich für Eure Bereitschaft der vergangenen Monate zu danken, die jeweils notwendigen Hygieneauflagen mit zu tragen und Euch an die Vorgaben zu halten. Ihr habt damit dazu beigetragen, dass unsere Gottesdienste und Veranstaltungen ohne Ansteckungsgefahr blieben, dass auch im Blick auf eine Coronainfektion gefährdete Menschen ohne Angst teilnehmen konnten. So lange durchzuhalten und aufeinander acht zu haben ist keine Selbstverständlichkeit, sondern zeugt von Eurem fürsorglichen Denken und Verhalten füreinander. Vielen Dank nochmals dafür!
Mit der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung, die kürzlich erlassen wurde, treten einige Änderungen auf, die auch für uns als Gemeinde, vor allem aber für jeden Einzelnen, relevant sind. Wie auch im öffentlichen Leben entfällt grundsätzlich die Pflicht, eine Maske zu tragen. Ebenso entfällt die Verpflichtung, ungeimpfte Personen zu testen. Mit wenigen Ausnahmen kann also jeder Mensch momentan selbst entscheiden, ob eine Maske getragen wird oder nicht. Allerdings, und das hat sich nicht geändert, werden weiterhin einige Empfehlungen ausdrücklich gegeben:

㤠1 Zielsetzung, Geltungsbereich

Die Verordnung dient dem Schutz der Gesundheit der Menschen sowie der Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems. Die nachfolgenden Regelungen zielen daher insbesondere auf den Schutz von Menschen ab, die aufgrund ihres Alters, ihrer Behinderung oder ihres Gesundheitszustandes ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) haben. Daher wird den Bürgerinnen und Bürgern dringend empfohlen: 1. in öffentlich zugänglichen Innenräumen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung (vorzugsweise eine FFP2-Maske oder vergleichbare Atemschutzmaske) zu tragen, 2. wo immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, insbesondere in öffentlich zugänglichen Innenräumen, 3. persönliche Kontakte zu reduzieren, 4. die Corona-Warn-App zu nutzen und 5. allgemeine Hygieneregeln zu beachten.“

Was bedeutet das nun konkret für unsere Gemeinde? Wie sollen wir uns verhalten – wie soll sich jeder Einzelne verhalten?

Grundsätzlich gilt – eine Verpflichtung für ein bestimmtes Verhalten gibt es aktuell bezogen auf kirchliche Veranstaltungen nicht mehr. Es gibt eine klare (und dringende) allgemeine Empfehlung, aber die Verantwortung der Umsetzung trägt jeder für sich. Für die Einen wird diese Verordnung Freiheit und Entlastung bedeuten, für die Anderen Unsicherheit und Angst vor einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Es ist wichtig, dass jeder diese unterschiedliche Wahrnehmung realisiert und auch akzeptiert. Damit verbunden ist auch die persönliche Frage an jeden einzelnen, ob diese Situation die eigene Entscheidung beeinflusst oder nicht.

Für das Zusammenkommen als Gemeinde ist es wichtig, dass kein Verhalten – das „vorsichtige“ wie das „befreite“ – einfach nur durchgesetzt wird. Rücksicht und ein liebevoller Blick auf den Anderen sollte unser Verhalten bestimmen. Wie dies praktisch umgesetzt wird, liegt im Ermessen eines jeden Einzelnen.
Als Gemeindeleitung bitten wir ganz konkret, die Empfehlungen der aktuellen Verordnung einzuhalten, insbesondere die Punkte 1 und 2. Eine Verpflichtung besteht aber nicht. Dies gilt unabhängig von Alter oder Gruppengrößen. Ziele sind weiterhin, Ansteckungsmöglichkeiten zu minimieren und möglichst allen eine unbeschwerte und angstfreie Teilnahme an den Veranstaltungen der Gemeinde zu ermöglichen.
Sollten darüber hinaus Fragen zum Thema Hygienemaßnahmen bestehen, stehe ich Euch gerne weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen
Christian Vogelberg

Brief zum Umgang mit den Corona-Lockerungen als pdf herunterladen.