
Geschichte von Leid und Trost
Heiligabend im Forum Hoffnung ist einer der Höhepunkte des Gemeindejahres. Doch der 24. Dezember 2025 verlief für die Besucher anders als erwartet: Das begann schon beim Weihnachtsanspiel, das auf die klassischen Elemente verzichtete und stattdessen von Menschen aus unserer heutigen Zeit erzählte, die trotz Leid und Kummer Trost gefunden haben.
Ganz wie die Hirten auf den Feldern von Bethlehem, die vor rund 2000 Jahren die frohe Botschaft hörten: „Euch ist heute der Retter geboren!“ – ein Moment, den Kinder als Hirten und Schafe mit Freude und Sprüngen durch den Gottesdienstsaal herrlich lebendig werden ließen. Im Zentrum des Spiels standen jedoch „Oma und Opa Lock“. Sie berichteten von existentieller Not und dem schmerzhaften Verlust des eigenen Kindes. Dass sie dennoch voller Güte und nicht verbittert waren, beeindruckte tief. Ihr Schlüssel dazu? Vertrauen auf Gott, selbst wenn scheinbar nichts mehr dafür spricht.
Diesen Gedanken griff Pastor Gerd Zacharias in seiner Predigt auf. Er verdeutlichte, dass Gott die Spannung zwischen dem „Soll-Zustand“ der Welt und der oft harten Realität aushält – um unseretwillen. Wo Gott eingreift und heilt, erhaschen wir einen Blick auf die Ewigkeit. Wo er es scheinbar nicht tut, dürfen Hoffnung und Sehnsucht wachsen. Ein kraftvoller Projektchor setzte mit einem „Gloria Halleluja!“ den passenden Schlusspunkt unter den Gottesdienst.
Festliches Essen nach dem Gottesdienst
Doch der Heiligabend war damit noch nicht zu Ende. Während viele nach Hause aufbrachen, startete in der Gemeinde die Aktion „Forum schenkt Hoffnung“. Menschen, die zum Weihnachtsfest sonst allein gewesen wären, genossen ein köstliches Essen, Lieder und Gemeinschaft. Zum Abschluss des Abends gab es Popcorn und die Weihnachtsepisode der Film-Serie The Chosen. Es war die Geburtsstunde eines neuen Angebots, das nun fest zum Heiligabend im Forum Hoffnung gehören soll.

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