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Im Kleinen Großes entdecken

Nach dem Gottesdienst am 12. Oktober 2025 traf sich ein kleiner Kreis von Frauen zum Pilgern mit Eva Tydeck. Zunächst stellten sich die Teilnehmerinnen unter den Segen Gottes. Steffen Schüller betete mit der Gruppe. Vor dem Aufbruch zur Pilgerroute gab es anschließend noch eine Stärkung. Eva hatte eine besondere Creme vorbereitet, die zusammen mit frischem Brot und Brötchen köstlich schmeckte. Dazu gab es rotbäckige Äpfel. Eva nahm die Mahlzeit zum Anlass, drei Lieder auf der Veeh-Harfe vorzutragen, bei denen die Frauen kräftig mitsangen. Gut eingestimmt machte sich die kleine Gemeinschaft auf den Weg. Sie nahmen zunächst die Straßenbahn und querten anschließend mit der Fähre die Elbe.

Bewusstes Innehalten

Die Pilgerinnen wanderten am Elbestrom entlang, vorbei am Schloss Pillnitz in Richtung Weinberg. Immer wieder lenkte Eva den Blick der Frauen auf die Schönheiten der Natur, und die Teilnehmerinnen staunten über die wunderbare Flora und Fauna. An der Weinbergkirche legte die Gruppe eine Rast ein. Eva verteilte kleine Senfkörner und schlug den Bogen zur Bibel: Im Kleinen Großes entdecken – so lautete das Motto.

Der dunkle Wein an den Rebstöcken, das goldene Laub und die glitzernden Regentropfen zeigten, wie schön der Herbst sein kann. Es tat der Frauengruppe gut, diese Eindrücke bewusst wahrzunehmen. Am steinernen Tisch auf dem Weg hinauf zum Weinbergweg wurde erneut innegehalten. Mit einem wohlriechenden Öl, das Eva selbst hergestellt hatte, pflegten die Frauen ihre Hände und genossen die wohltuende Wirkung.

Staunen über Gottes Schöpfung

Der Weg führte weiter am Weinberg entlang, begleitet von einem weiten Blick über das Land. Jede der Teilnehmerinnen sammelte ein Blatt von einem Baum und ließ es fliegen. Damit verbunden waren Erinnerungen an schöne Ereignisse des vergangenen Jahres. Anschließend ging es weiter zum Weingut Zimmerling mit seiner fast parkähnlichen Außenanlage. Ein weiterer Anlass zum Staunen waren die zahlreichen Kräuter- und Blumenpflanzen, die überall wuchsen. Auf dem Rückweg entstanden immer wieder kleine Grüppchen, in denen die Frauen ihre Gedanken miteinander teilten.

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