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Guten Mutes durch die “Wilde Hölle”

“Wie kommen wir durch die ‘Wilde Hölle’?” Diese Frage beschäftigte die Gemeindegruppe „Himmelwärts“ am Anfang ihrer Wanderrunde am 5. Juni 2026. Es war die vierte Wanderung in diesem Jahr, bei der die Teilnehmer erneut auf schmalen Pfaden die Schönheit der Sächsischen Schweiz erkundeten.

Die Route führte vom Nassen Grund im Kirnitzschtal in die „Wilde Hölle“, eine enge, stark ansteigende Felsenschlucht mit Eisentritten und schmalen Stufen. Dieser Wegabschnitt verlangte den Männern bei feuchtwarmem Wetter alles ab. Alle nahmen die Herausforderung gern an, ja, sie bereitete ihnen regelrecht Freude. Der anschließende Ausblick vom Carolafelsen entschädigte mehr als genug für die Strapazen.

Gott meint es gut mit uns

Der Aussichtspunkt bot Gelegenheit für eine Stärkung und eine Andacht. In dieser ging es darum, wie Gott in unser Leben hineinsprechen kann und wie wir seine Stimme wahrnehmen. Er zeigt uns seine Liebe nicht allein durch Gutes, sondern bisweilen auch dadurch, dass er uns korrigiert. Diese Interventionen sind wichtig, damit wir auf unserem Lebensweg nicht in die falsche Richtung laufen, sondern am Ziel – bei Gott – ankommen. Es gilt sein Versprechen: “Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.” (Röm 8,28)

Kleinere Korrekturen waren auch beim Wandern notwendig, damit die Gruppe nach knapp acht Kilometern wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrte. Doch durch die „Wilde Hölle“ musste an diesem Tag niemand mehr. Der Abstieg verlief sanft und geradezu entspannt.

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